Die Magnetresonanz-Tomographie ist eine Untersuchungsmethode, die mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet. Im menschlichen Körper existieren Wasserstoffatome, die normalerweise ungeordnet sind. Im Kernspin-Tomographen befindet sich ein sehr starkes Magnetfeld, das die Atomkerne in eine bestimmte Richtung zwingt. Die Atome werden mit Hilfe von Radiowellen aus ihrer Position ausgelenkt. Schaltet man das Radiosignal wieder aus, so gelangen die Atome wieder in ihre Ausgangsposition zurück. Dabei werden Signale ausgesandt, die mit Hilfe von Antennen empfangen werden. Daraus lassen sich dann Schnittbilder des Köpers in verschiedenen Ebenen berechnen.
Im Folgenden werden die wichtigsten MRT-Untersuchungen kurz erläutert:
1) Kopf oder Rückenmark – Dauer ca. 20 min - meist mit Kontrastmittel intravenös
2) Wirbelsäule – Dauer ca. 15-20 min – meist ohne Kontrastmittel, nach Bandscheiben-Operation mit Kontrastmittel
3) Bauchraum – Dauer 20-30 min - meist mit Kontrastmittel intravenös
4) Gelenke, z.B. Kniegelenk oder Schulter – Dauer ca 15-20 min– meist ohne Kontrastmittel
5) Hals – Dauer ca. 20 min - meist mit Kontrastmittel intravenös
6) Gefäßdarstellungen der Schlagadern in verschiedenen Körperregionen – mit Kontrastmittel intravenös
Bei bekannter Platzangst ist die Gabe einer Beruhigungsspritze und anschließende Überwachung während der Untersuchung möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie nach dieser Spritze nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.




